A Fireballs Story

by Cyrielle R. & Ali F. –

ccs-corner-header

ccs-corner-side

inspiriert nach den wahren Begebenheiten, die unseren Mädels während der Woche, den Trainings, den Spielen und im täglichen Leben widerfahren, spielt diese fantastische Geschichte in einem alternativen Universum…

unsere beiden Spielerinnen Cyrielle und Ali lassen ihrer Fantasie freien Lauf und verarbeiten alles, was sie so mit dem Team erleben und liefern damit einen spannenden, witzigen und eben etwas anderen Blick auf die aktuellen Geschehnisse unserer FireGirls, der in dieser Form wahrscheinlich einmalig in der Welt des Basketball-Sports ist.

Natürlich spielt sich die Geschichte in Bad Aibling ab, am Rande des Wendelsteins. Jede Spielerin und die Trainer haben besondere Gaben und können Feuerbälle auf ihre Gegner schiessen, denen sie sich wöchentlich stellen müssen.

Kapitel 1 wird nächste Woche vor dem Heimspiel gegen Chemnitz veröffentlicht. Sowohl in Deutsch als auch in der englischen „Originalversion“.

Als kleinen Vorgeschmack stellen wir schon einmal die Protagonisten mit ihren besonderen Gaben vor!

Figuren :

  • Lena : Die Prinzessin des Köngreichs der Fireballs. Sie hat die Macht, die tiefsten Erinnerungen der Menschen hervor zu rufen. Jedoch ist ihre Gabe nutzlos, sobald sie nicht mehr in der Nähe von anderen FireGirls ist.

  • Christina aka Schnorri : Die Waldgöttin. Sie kann Wasser zu Eis gefrieren (Goddess of the forest. She can turn water into ice. Es ist nicht überliefert, ob es dazu kalt sein muss.

  • Ali, Elisa and Cycy : Die drei Schwestern, die gemeinsam in einem Baumhaus leben.

    • Ali’s Gabe : Sie kann den Bäumen, Pflanzen und Blumen wieder Leben einhauchen…..

    • Elisa’s Gabe : Sie hat einen speziellen Zauber, das sogenannte “Engelsgesicht”. Wenn sie dir mehr als drei Sekunden in die Augen sieht und man sich nicht abwendet, kann sie Kontrolle über dein Gehirn übernehmen und dich machen lassen, was immer sie möchte.

    • Cycy’s Gabe : Die Köchin des Köngreichs. Sie kann aus Wurzeln verrücktes Essen zaubern.

  • Martina : Die Oma der drei Schwestern. Kuh-Flüsterin und eine ausserordentlich begabte Heilerin.

  • Angela : Sie ist ein Holgram. Sie kann hinter die Berge schauen und den FireGirls in ihren Aufgaben und Rätseln helfen.

  • Lindsey aka Sherbs : Durch Hass wird aus Lindsey Sherbs. Sozusagen der Hulk der FireGirls.

  • Jess : Die Bogenschützen. Sie hat die höchste Zielgenauigkeit des gesamten Königreichs. Sie kann von der Spitze des Wendelsteins die Kirchturm-Glocke in Bad Aibling treffen.

  • Steffie : Ihr Lachen sorgt für ein sofortiges, außergewöhnliches Feuerwerk.

  • Oli : Der einzige Mann im Königreich. Ein sehr begabter Psychologe, der sich kramphaft auf die Suche nach einer besonderen Eichel macht.

  • Juljana : Eine mysteriöse Spionin aus dem weit weit entfernten, serbischen Köngreich.

 


  Kapitel 1


Es war einmal vor langer Zeit in den malerischen Ländern von Bayern, in einem kleinen Königreich, das sich gut versteckt in den mysteriösen Wäldern des Wendelsteins befand...

Dort lebten Prinzessin Lena und ihr Volk ein friedliches Leben, lauschten den Vogelgesängen und dem Rauschen der Mangfall.... oder so ähnlich.

„Sch****e!" Sherbs Stimme ließ das Dorf erbeben. Augenblicklich verstummten die Vögel – die Eichhörnchen erstarrten.

„4 zu 3 für mich – noch ein Treffer und ich habe gewonnen", prahlte Lena.

Die Prinzessin holte tief Luft, schnappte sich einen Kieselstein, zielte auf ein Loch einige Meter in der Wiese entfernt. Das Geschoss hüpfte am Rande des Lochs mehrmals auf, ehe es sich entschied genau in der Mitte zu landen: „Ich hab dich geschlagen!" jubelte sie!

Sherbs wurde knallrot. Wütend trat sie gegen einen Baumstamm in Richtung Lena. Der Baumstamm wackelte, doch blieb standhaft. Das ließ sich Sherbs nicht bieten. Sie packte die Wurzeln des Baumes und zog mit ihrer ganzen Kraft daran – die drei Meter hohe Eiche fiel zu Boden und riss dabei noch andere kleinere Bäume und Pflanzen mit. Die idyllische Ruhe war abermals gestört. Lena rollte mit den Augen – sie war diese Art der Ausbrüche bereits gewohnt.

„Super gemacht, Mädel. Jetzt müssen wir wieder Ali rufen um das alles wieder in Ordnung zu bringen..."

Lena kniff die Augen zusammen und schaute sich den Baum noch einmal genau an: „Oh mein Gott... ist das etwa...?"

„UNSER BAUMHAUS!" schrie Elisa, Krokodilstränen in den Augen. Sie schmiss sich auf den Boden, umklammerte Holzstücke und klaubte die Zweige zusammen. „SHERBS! Was hast du mit unserem Haus gemacht?"

„Oh, es tut mir so Leid", stammelte Lindsay." Ich habe nicht gewusst, dass es euer Baum ist... Ich werde euch helfen ein neues Haus zu bauen, versprochen....".

Lena nahm behutsam Elisas Hände. „Du und deine Schwestern können erstmal in meinem Schloss schlafen".

„Danke", entgegnete Elisa, sich langsam beruhigend, „aber ich denke wir sollten zu unserer Oma gehen. Oma Martina fühlt sich sowieso etwas einsam, nur umgeben von diesen ganzen Kühen."

Lena widersprach nicht. Sie wusste, dass Martina eine begnadete Kuhflüsterin und eine außerordentliche Heilerin war, auch seelischer Art. Oma Martina lebte in einer abgelegen Hütte, inmitten eines Maisfeldes.

„Ich werde Ali und Cycy finden", kündigte Lindsay an. „Ich muss ihnen sagen, was passiert ist! Und dann beginne ich mit dem Bau eures neuen Hauses. Glaubt mir: Das wird sogar noch größer und aufregender als das alte!"

Nur eine halbe Stunde später kam Linsday mit Elisas Schwestern zurück.

„Sieht nach einer großen Niederlage aus, Sherbs", ärgerte Ali sie. „Aber hey, das passt schon, ich hauch der Eiche einfach wieder Leben ein".

Ali schloss ihre Augen und umarmte anmutig den Baum. Ein kleines, silbernes Rinnsal entrann ihren Fingerkuppen und trieb in die Luft, hüllte den toten Baum ein und ließ ihn wie einen in der Sonne schimmernden Diamanten erhellen.Das beschädigte Geäst begann in Windeseile zu heilen und wie an einer Zauberschnur gezogen, bäumte sich die Eiche in ihre Ursprungsposition auf. Als Ali ihre Augen wieder öffnete war nicht nur der Baum ohne jegliche Spuren des Zwischenfalls, auch das Waldstück herum war schöner als jemals zuvor.

„Das war unglaublich", flüsterte Cycy zitternd.

„Leider kann ich das Baumhaus nicht reparieren, sondern nur die Bäume und Pflanzen an sich, aber..."

Ali kam nicht weiter. Sie wurde jäh von Oliver unterbrochen, dem Analytiker des Königsreichs.

„Ladies, wir haben ein Problem. Die ChemCats sind auf dem Weg in unser Dorf!"

Eine Spur von Panik erfasste ihre Augen. Doch die Panik hielt nicht lange. Sie wechselten einen wissenden Blick und nur eine Sekunde später erfüllte sich ihr Blick mit Entschlossenheit.

„Ich werde Schnorri, Steffie und Jess warnen", begann Lena. „Cycy, wir brauchen Angela und Martina! Wir sollten uns hier in zehn Minuten wieder treffen, wenn jeder bereit ist!

Als alle FirGirls zusammen waren, gab Analytiker Oli seine Einschätzung über die Situation:

„Die Hälfte der ChemCats kommen vom Westflügel auf unser Königreich zu! Der tiefe Graben und Treibsand sollte sie aufhalten, da mache ich mir keine Sorgen! Das Gleiche gilt für den Süden: die Berge sind unser größter Verbündeter! Der Rest der ChemCats hat sich auf den Nord- und Westflügel aufgeteilt. Ihr wisst dies ist unsere größte Schwachstelle, da der Erdwall klein und verrottet ist."

Er malte eine Karte auf den Boden.

„Jess, wir brauchen dich in diesem Geschützturm hier. Die ChemCats haben auch eine sehr gute Bogenschützin, ich wette sie befindet sich genau auf dieser Seite. Nimm Steffie mit, du brauchst vielleicht ein Leitfeuer. Sherbs, du kümmerst dich um die Nordlinie mit den anderen FireGirls. Nimm Martina mit, falls irgendwas schief geht. Schnorri, du bist unser letztes Schild am Fluss, wie immer. Cycy, hast du Angela dabei?"

„Ja, sie ist in meiner Tasche."

„Super! Dann bleib bei mir – wir schauen uns den Eingriff von hier an."

Alle FireGirls stimmten überein. Die Zeit der Vorbereitung war vorüber, jetzt war die Zeit der Taten. Die Mädels standen in einem perfekten Kreis und erhoben ihre Fäuste zur Mitte. Als sich ihre Hände berührten, schoss ein kurzer, elektrischer Schlag durch ihre Körper und erhellte ihre Köpfe, Venen, Muskeln und Herzen. In der Mitte formte sich ein Ring. Der Ring schimmerte in den unterschiedlichsten Farben, wurde heller und heller und hüllte die Mädels in surreale Farben ein bis sich schließlich durch die ganze Energie ein gigantischer Feuerball entfachte. Die FireGirls beendeten ihre Zeremonie und der Feuerball schoss hoch gen Himmel...

„Auf geht's, Ladies! Es ist an der Zeit unser Königreich zu verteidigen!"

Sie wechselten einen letzten, zuversichtlichen Blick und begaben sich an die Positionen, die Oliver ihnen zugewiesen hatte.

„Kannst du jetzt bitte Angela anschalten?" fragte Oli, als alle gegangen waren.

Cycy nahm eine antike Taschenuhr aus ihrer Tasche und öffnete sie vorsichtig. Sobald sie den Zeiger leicht berührte, tauchte ein Hologramm in der Luft auf.

„Hey Ange, alles klar?" Das holographische Mädchen antworte mit einem nach oben gestreckten Daumen.

„Die ChemCats greifen uns an", sagte Oli ohne Umschweife.

„Ich weiß. Ich hab auf euch gewartet bis ihr mich aktiviert. Ich kann es gar nicht erwarten, diese heimtückischen Jägerinnen zurück in ihre Abfalleimer zu schicken!"

„Das bezweifele ich nicht für eine Sekunde. Also, wie siehts aus?"

„Naja, zwei der ChemCats sind bereits in unsere Falle gelaufen und stecken nun im Treibsand fest – der Rest der Gruppe hat Angst vor dem steilen Abhang. Ich vermute, sie geben bald auf und werden sich der Gruppe gen Norden anschließen, die sich momentan ziemlich schnell vorwärts in unsere Richtung bewegt. Wenn ich mich nicht täusche, wird Sherbs Truppe in ca. zehn Minuten auf sie treffen."

Oli und Cycy nickten stillschweigend. Die Truppe hatte wahrscheinlich einen Plan, aber keiner wusste genau was für einen. Die Beiden vertrauten voll und ganz Angelas Gabe die magnetischen Wellen, die die Menschen produzierten zu interpretieren.

Um die Zeit zu überbrücken, kramte Oli eine Eichel aus seiner Tasche hervor, ließ sie in der Luft wirbeln und steckte sie wieder zurück. Es war eine spezielle Art von Eichel, auf deren Suche sich OIi machte. Die „Eicheljagd"-Saison begann bereits vor drei Wochen, doch bisher konnte sich Oli erst eine Eichel schnappen, die er in Rotenburg fand... Neun Minuten später erwachte Angela aus ihrem Kurzschlaf:

„So, los geht's! Ich sehe fünf unserer FireGirls drei ChemCats gegenüber stehen... bis der Rest von deren Team sich ihnen anschließen wird, sind wir in der Überzahl. Lasst uns mal sehen, wie unsere Mädels damit umgehen... Oh ja, ich kann fühlen wie Sherbs wütend wird... Ihre Schwingungen sind fünfmal schneller als sonst. Das ist gut für uns... keine der ChemCats sollte dagegen eine Chance haben..."

Tatsächlich verschwanden kurz darauf gleich zwei der ChemCats von Angelas mentalem Bildschirm...

„Eine ist noch übrig, jedoch..."

Plötzlich fiel Cycy mit einem ohrenbetäubenden Schrei zu Boden.

„Was passiert hier?" Oli war verängstigt! Er versuchte sie zu schütteln, doch Cycy bewegte sich nicht. Cycys Augen rollten hin und her und ihre Haut wurde leicht gräulich...

„Etwas muss mit ihren Schwestern passiert sein! Du weißt, dass sie den Schmerz ihrer Schwestern meilenweit entfernt spüren kann. Angela, was siehst du?"

„Warte... Ich habe Kontakt mit einer der FireGirls verloren... ich kann nicht sagen, mit wem... aber warte, sie ist zurück! Ich kann ihre Schwingungen spüren, aber sie sind so langsam und bruchstückhaft..."

Ein spastischer Schock durchfuhr Cycys Körper, doch ihre Augen blieben weiter geschlossen.

„Komm schon Martina", murmelte Oli leise zu sich selbst. „Du bist doch die beste Heilerin im ganzen Land....".

Als ob Martina ihn gehört hätte, kam langsam das Leben wieder in Cycy zurück. Behäbig drehte sie ihren Kopf in Richtung Angela. „Was ist passiert?" stotterte sie.

„Es scheint als ob entweder deine Schwester Elisa oder Ali von eine der ChemCats verletzt worden ist... aber sie sind wieder O.K. Ich kann ihre Schwingungen mehr und mehr fühlen. Martina hat mit Sicherheit ihren Job erledigt. Da bin ich mir sicher!"

„Was ist mit den anderen?" fragte Cycy besorgt. „Allen geht es gut", antworte das Hologramm. „Es gibt jedoch noch drei weitere ChemCats. Jess und Steffie konnten einige mit Pfeil und Bogen erledigen, aber drei haben es in unsere Verteidigungslinien geschafft. Sie laufen gerade entlang der Mangfall. Wir müssen Schnorri so schnell wie möglich warnen!

„Aber Cycy ist zu schwach um dort hinzu gehen", protestierte Oli. „Bin ich nicht – lasst uns keine Zeit verlieren, los geht's!" entgegnete Cycy.

Die kleine Gruppe bahnte sich ihren Weg durch den dichten Wald zu einem kleinen Vorsprung, auf dem Schnorri ihre Position hielt.

„Drei ChemCats haben es in unser Königreich geschafft und nehmen Kurs direkt auf unser Dorf!" erklärte Cycy. „Aber sie haben einen großen Fehler gemacht: sie sind direkt am Fluss...."

Cycy und Schnorri wechselten einen hinterhältigen Blick. „Also der Wasserfall?!" sagte Schnorri mit arglistiger Stimme. „Wasserfall", bestätigte Cycy.

Gefolgt von Oli begaben sie sich näher zum Fluss. „Angela, kannst du mir sagen, sobald sie vierhundert Meter entfernt sind?" bat Schnorri das Miniatur-Hologramm.

„Na klar.. wenn sie die Geschwindigkeit halten, sind sie in weniger als zwei Minuten in Reichweite...".

Schnorri schloss die Augen und fokussierte sich. „90 Sekunden". Sie zählte herunter.... „JETZT!"

Plötzlich schien es so als würde die Mangfall zum Leben erwachen. Der Fluss brach aus, erhob sich in den Himmel zu einer zwanzig Meter hohen und fünf Meter breiten Wand aus Wasser.

Ein Zauberspruch bedeckte Schnorris Lippen und das Wasser gefror zu einem außergewöhnlichen Wasserfall, dem sich nichts in den Weg stellen konnte...

„Keine Chance, dass sie davor entkommen werden," bestätigte Jess, aus dem Nichts kommend. Cycy drehte sich um und sah sich Steffie, Jess und dem Rest der Firegirls gegenüber. Erleichtert stellte sie fest, dass alle wohlauf waren. „Oh, Eli, was ist dir passiert?"

„Ich wurde von einer der ChemCats niedergerungen, doch Martina war es möglich das Gift zu stoppen bevor es in mein Blut gelangen konnte. Mir geht's besser, keine Sorge!"

„Ich bin glücklich, dass alle in Sicherheit sind", freute sich Angela. „Und ich kann euch sagen: Keine der ChemCats ist mehr in unserem Königreich!"

Die FireGirls umarmten sich um den Moment zu feiern. Es war ein harter Kampf und sie hatten sich diesen Moment mehr als verdient.

„Wartet... wo ist Lena?"

Alle sahen sich um, nach der Prinzessin suchend...

„Ich weiß es nicht... sie war doch gerade noch neben uns auf der Lichtung." Sie rannten zurück, schrien nach der Prinzessin. Doch nur ihr eigenes Echo antworte.

„Leute, seht her!" Die FireGirls versammelten sich um einen zwei Meter tiefen Weidenrost, am Rande der Lichtung.

„Das ist ein Kuhgitter. Es hindert die Kühe daran zum Flusszu laufen", erklärte Steffie.

„Das sehen wir."

„Aber schaut hinein!!!"

Die FireGirls sahen sich das Kuhgitter genauer an...

„Ist das.... Ist das eine Falle?"

„So etwas habe ich noch nie gesehen..."

„Ich schon," sagte Martina bedenklich und düster. Alle starrten sie an, ungeduldig und ängstlich vor dem, was die Kuhflüsterin zu sagen hatte.

„Im früheren Jugoslawien lernten die Soldaten, wie man so eine Kuhgitter-Falle baut..."

Ein Schaudern durchzog ihre Körper. „Bedeutet das...." Ali hielt inne, zu verängstigt um laut auszusprechen, was alle dachten...

„Ja, das bedeutet, dass Julijana unsere Prinzessin entführt hat", stellte Schnorri schroff fest.

Bereits die bloße Erwähnung der gefürchteten serbischen Spionin ließ die FireGirls erzittern.

„Angela, kannst du Lena orten?"

„Nein, sie muss zu weit weg sein..."

Oli atmete tief ein und erhob sein Kinn. Er wusste was zu tun ist.

„Das Leben ist kein Ponyhof! Eine unerwartete Aufgabe steht uns bevor, Mädels. Dieser müssen wir uns ebenso stellen. Lasst uns all unsere Kräfte und Mut zusammen tun... und lasst uns Lena retten!" 

 


  Kapitel 2


Als der letzte Schein der Morgendämmerung den Horizont in ein schillerndes Licht färbte, blickten die FireGirls noch einmal über ihre Schultern: Sie verließen ihr Dorf für eine unglaubliche Reise.

Über 400 Kilometer warteten auf sie. Das Ziel: Freiburg im Breisgau, eine mystische Stadt im Baden-Württembergischen Reich. Niemand war von ihnen bisher dort gewesen, aber sie alle hatten die gespenstischen Gerüchte über die unergründlichen Lebewesen im Schwarzwald gehört.

Lena war bereits seit drei Wochen verschwunden. Die FireGirls drehten jeden Stein im ganzen Königreich um, konnten jedoch kein Lebenszeichen ihrer Prinzessinen finden.

Vor zwei Tagen kam Oli jedoch mit den ersten brauchbaren Neuigkeiten: Lena wurde im westlichsten Westen in Deutschland entdeckt, in einer Stadt namens Freiburg.
Die FireGirls hatten keine Ahnung, woher Oli an diese Information kam, aber sie alle waren einer Meinung: Dort hin gehen und das Rätsel um Lenas Verschwinden auflösen!

"Auf gehts Jess, beeil dich mal! Wenn wir in dem Tempo weitermachen, sind wir in einer Woche noch unterwegs!"

Jess brummte und gab Ihrem Pferd sanft die Spuren.

"Du weißt, ich bin kein Morgenmensch... das ist normalerweise die Zeit in der ich ins Bett gehe. Nicht die Zeit in der ich ein Pferd reite!"

Die Reise dauerte vier Tage. Sie verlief friedlich, obwohl die Spannung allmählich stieg als die Gruppe dem Ziel näher kam.

"Also, was ist der Plan?" fragte Cycy, als der Schwarzwald aus dem Nebel auftauchte.

„Die Stadt ist hinter dem Wald", antwortete Oli, „wir müssen ihn durchqueren. Es geht nicht anders. Sobald wir dann dort sind, suchen wir nach einer Spur, die uns zu Lena führt! Wenn wir Glück haben, könnte sie auch noch immer dort sein..."

„Darauf würde ich nicht wetten," sagte Schnorri, „sie ist wahrscheinlich schon lange weg."

„Ich bin sicher, dass ist sie nicht!" erwiderte Sherbs. „Und wenn doch: dann hat sie uns bestimmt irgendwo ein Zeichen hinterlassen!"

„Zuerst müssen wir ohnehin durch den Wald", erinnerte Steffie sie. „Angela sollte doch in der Lage sein, uns zu helfen, wenn dieser Wald denn wirklich spukt?!"

Als sie ihren Namen hörte, begann es in Ali's Rucksack zu vibrieren.

„Beruhige dich, Ang, ich lasse dich gleich raus..."

Ali öffnete die Taschenuhr und das Hologramm brach hervor:

„Wow, yeah, Mann, es fühlt sich gut an hier draußen! Zehn Stünden in diesem Rucksack durchgeschüttelt zu werden ist ein Fluch! Aber jetzt ist alles cool. Ich bin bereit für unser nächstes Abenteuer!"

Oli fragte: "Fühlst du irgendwelche ungewöhnliche Wellen aus dem Wald? Welche Gefahren spürst du?"

„Entspann dich, es gibt nichts Unbesiegbares dort. Nur ein paar Eisvögel, die den Eingang von Freiburg beschützen. Aber wir können sie außer Gefecht setzen!"

Der Weg durch den Wald erwies sich ruhiger als erwartet. Sie stießen nur auf einige harmlose Luchse und einen Strauss. Kein Zeichen eines Eisvogels.

"Das war einfach... zu einfach... irgendetwas stimmt hier nicht".

Cycy stimmte Elis Einschätzung zu.

Irgendwo hatten sich die Eisvögel versteckt, das war sicher. Doch das Hauptziel war weiterhin, Lena zu finden, so dass ihnen keine Zeit zum Grübeln blieb.

"Lasst uns in zwei Gruppen aufteilen", sagte Oli abrupt. "Martina, Lindsay, Cycy, Ali: ihr kümmert euch um den östlichen Teil der Stadt. Jess, Steffie, Schnorri, Elisa: ihr geht in den Westen, vom Freiburger Münster an die Spitze des Schlosses. Habt die Augen offen und befragt die Menschen dort, ob sie Lena gesehen haben. Aber geht diskret vor. Wir wollen nicht auffallen!"

"Was ist mit dir und Angela?" wollte Jess wissen.

"Ich habe etwas zu tun, und ich brauche sie dazu. Ich werde euch später treffen", entgegente Oli.

Steffie runzelte die Stirn. Seit Lenas Entführung war Oli's Verhalten sehr seltsam geworden.
Oli würde für einige Stunden verschwinden und niemand würde wissen, wohin er ging. Versteckte er etwas vor den FireGirls? Wusste er mehr über Lena als er vorgab? Steffie war verblüfft, sie weigerte sich jedoch sogar nur für eine Sekunde zu glauben, dass Oli ein Verräter sein könnte.

„Lasst uns gehen!" Sherbs verlor die Geduld. „Lena braucht uns!"

Sobald die beiden Gruppen der FireGirls außer Sichtweite waren, verschloss Oli, der Analytiker, die Taschenuhr mit Ang in seiner Jacke und lief rasch in Richtung der Grenztore der Stadt. Nach einer halben Stunde zu Fuß in eisiger Kälte, ging er durch zwei halb abgerissene Gebäude auf eine weitere Baracke zu. Durch eine gut versteckte Holztür schlich sich Oli in das Haus und schloss schnell die Tür hinter sich. Als er sich umdrehte, stand ihm plötzlich Julijana gegenüber, ein mysteriöses Lächeln auf dem Gesicht.

„Oli... schön, dich wieder zu sehen!"

„Das Gleiche gilt für mich, Juzze. Was gibt es Neues?"

„Lena ist nicht mehr in der Stadt!"

Oli ballt die Fäuste vor Wut. „Wo ist sie?"

„Ich weiß es nicht. Ich habe widersprüchliche Informationen gehört. Einer meiner Kontakte sagte mir, sie wurde in die Ukraine gebracht, aber ein anderer sprach von Luxemburg."

„Das bedeutet, wir kamen hierher... den ganzen Weg... für nichts?!"

"Vielleicht nicht. Es gibt einige Hinweise in der Stadt, die die FireGirls hoffentlich finden werden."

"Die Mädchen sind übrigens immer noch davon überzeugt, dass du Lena entführt hast..."
"Egal. Das spielt keine Rolle. Sie müssen nicht wissen, dass ich auf ihrer Seite bin. Mein Leben hängt davon ab! Wenn jemand das merkt, fällt meine Tarnung auf. Und du weißt, was passiert, wenn das der serbische Geheimdienst herausfindet. Sie werden mich verhaften. Und mit Doppel-Agenten wird nicht zimperlich umgegangen...

„Keine Sorge", beruhigte Oli sie. „Sie werden es nicht herausfinden. Hast du Hinweise, wer hinter der Entführung stehen könnte?"

„Ich glaube, der Befehl könnte von „ganz oben" aus Serbien kommen. Der Kampf der Könige ist nächsten Sommer. Und es könnte zum Aufeinandertreffen des Serbischen gegen das Bayerische Königreich kommen."

Der Kampf der Könige: Alle zwei Jahre gab es ein Turnier, in dem die verschiedenen Königreiche gegeneinander antraten. Die Königreiche wurden von ihren tapfersten Bewohnern repräsentiert. Die königlichen Familien lenkten dieses Turnier, aber Lena würde die erste Prinzessin sein, die an Seite der Bürger für das Volk tatsächlich kämpfen würde...

„Das würde Sinn machen", mutmaßte Oli. Denn eines war klar. Sollte Lena bis dahin nicht gefunden werden, wäre das Bayerische Königreich arg geschwächt.

„Und vergiss nicht: niemand würde eine Prinzessin sehen (!!!), die Seite an Seite mit den Bürgern kämpfen würde... damit wäre die Stabilität der alten, etablierten Königreiche nicht in Gefahr. Es gibt also mehrere Gründe für eine Entführung! "

„Du hast Recht. Wir müssen Lena vor der Eröffnung der Schlacht finden. Ich sollte jetzt jedoch gehen, bevor ich den FireGirls verdächtig erscheine.

"In Ordnung. Sollte ich etwas Neues herausfinden, werde ich wieder Kontakt mit dir aufnehmen"!

"Tu das. Und sei Vorsichtig."

Oli verließ unauffällig das Gebäude und rannte in die Stadt zurück. Dort holte er wenige Minuten später Angela aus seiner Jacke. Diese war sehr angefressen, da sie für sie für eine zu lange Zeit einfach weggesperrt wurde.

"Hey! Was war hier los? Wo sind die Mädels? Ihr braucht mich um Lena zu finden!"

"Ich weiß, Ang. Entschuldige, dass ich dich so lang ausgeschalten habe, es war allerdings notwendig. Kannst du mir sagen, wo die Mädels zur Zeit sind?

"Natürlich kann ich! Und ich hätte noch viel mehr machen können, wenn du mich nicht in der Jacke verotten lässt für die letzte halbe Stunde!" Ang kochte vor Wut.

"Es sieht so aus als hätten Sherbs und Jess Gruppe sich neben der Kathedrale versammelt."

"Wirklich? Das ist nicht das, was ich wollte. Etwas muss passiert sein!"

Sie rannten zum Münster Platz, beteten, dass jeder in Sicherheit war. Als sie dort ankamen, war der Platz leer. Die Schönheit des Ortes beeindruckte die Beiden, wirkte allerdings auch bei dieser Stille bedrohlich.

"Warte," murmelte Ang. "Sie sind jetzt in der Kathedrale."

Oli lief hinein. Geblendet von der Schönheit der alterümlichen Architektur blieb er einige Sekunden stehen. Ein gedämpftes Geräusch über ihm holte ihn in die Realität zurück.

"Mädels, seid ihr hier?" Oli schrie so laut er konnte.

"Wir sind im Glockenturm!"

Er erkannte die tiefe Stimme von Jess sofort. Wie ein Blitz schoss er in den 116 Meter hohen Turm hinauf. Er sah die FireGirls vor einer Wand versammelt. Sie starten auf etwas!

"Lena war hier", rief Steffie aufgeregt. "Dieses Gemälde auf der Wand muss von ihr stammen."

"Ich bin mir sicher, sie wurde hier festgehalten", meinte Sherbs. "Sie hinterließ uns eine Botschaft in dieser Malerei. Wir müssen herausfinden, was es bedeutet."

"Ich fühle etwas," brüllte Angela plötzlich. "Lena nutzte ihre Macht hier, ich spüre es deutlich!"

Die FireGirls sahen einander erstaunt an.

"Wie ist das möglich?" wollte Cycy wissen. "Ich dachte, dass sie nur ihre Macht einsetzen könnte, wenn einer von uns da ist. Ang, bist du dir ganz sicher?"

"Positiv. Sie nutze ihre Macht hier, in die Erinnerung von jemanden zu kommen!"

"Das ist unmöglich. Wir waren doch die ganze Zeit zusammen, wie konnte das passieren?"

"Ich denke, das ist ein weiteres Geheimnis, das wir lüften müssen," meinte Schnorri. "Steffie, Lena ist wie eine Schwester für dich. Was glaubst du, will sie uns mit ihrer Zeichnung sagen?"

Steffie betrachtete intensiv das Bild. Eine Krone wurde plump in Kreide gezeichnet, als ob Lena nicht genug Zeit hatte, um es zu beenden. Neben der Krone wurde ein Kreuz in den Stein gemeißelt.

"Wartet eine Sekunde.... Es sieht aus wie ein serbisches Kreuz", sagte Martina aufgeregt.

"Du hast Recht, das tut es," bestätigte Oli.

"Sie will uns sagen, dass Julijana sie entführt hat!"

"Aber was hat es mit der Krone zu tun?" fragte Oli. Julijana ist eine Spionin, nicht eine Königin."

"Ich habe diese Krone zuvor bereits gesehen," meinte Schnorri. "Aber ich kann mich nicht erinnern wo.... Oder... doch! Es ist die Krone vom Kampf der Könige. Es ist die Krone des Gewinners!"

Diese Entdeckung begeisterte die ganze Gruppe.

"Der Kampf der Könige... natürlich. Die anderen Königreiche wollen nicht das Lena daran teilnimmt! Vor allem das Serbische Königreich, das Angst hat, seinen Titel zu verlieren."

"Kann ich etwas sagen", unterbrach Angela. "Schaut auf den Boden. Dort ist ein weiteres Bild."

Angela zeigte auf die andere Ecke des Raumes, in der es zuerst aussah als wäre Schlamm wahllos auf dem Boden verteilt worden. Bei genauerem Betrachten erkannten die FireGirls doch auch hier eine versteckte Botschaft. Oder besser gesagt: Steffie. Für die anderen Mädels sah es weiterhin nur wie Schlamm aus.
"Ha, als wir Kinder waren, hatten wir einen Code erfunden. So konnten wir uns versteckte Nachrichten übermittelt. Das hier bedeutet.... Odessa."

„Odessa? Die Stadt in der Ukraine?"

„Ich denke schon."

Ein ohrenbetäubendes Geräusch erschrak die Mädchen.

Sie drehten sich um und sahen durch das Fenster. Eine Horde von Eisvögeln attackierte die Kathedrale, hackte mit ihren langen Schäbeln auf die Mauern ein. Ihre azurblauen Rücken schimmerten wie ein Teppich von Kristallen und ihre Augen waren mit einem feuerroten Glühen versehen, Der Anblick der Vögel war bezaubernd und ließ einem die tödlichen Konsquenzen ihres Vorhabens schnell vergessen. Die spärlichen Sonnenstrahlen verlieh den Eisvögeln zudem eine übernatürliche Aura.

"Wir müssen hier raus!" schrie Jess. "Sie wollen den Dom belagern und zum Einstürzen bringen".

Die FireGirls liefen die Treppe hinunter zum Ausgang. Dieser war bereits versperrt.

"Wir müssen die Vögel ablenken und durch einen der Hintereingänge verschwinden," meinte Angela. Sie hörten den charakteristischen Klang der Schnäbel auf das dicke Eichendolz der Tür sowie denn steinernen Außenwänden.
Angela suchte den Raum ab und bemerkte eine Orgel. "Ali, kannst du die Orgel spielen?"

"Ja, ich denke schon!"

Die beiden wechselten einen hinterhältigen Blick. "Hört mir gut zu," befahl Angela.

Wenn Ali die Orgel spielt, schleicht ihr alle zur nördlichen Hintertür. Die Eisvögel werden durch den Klang überwältigt werden, und sie werden nicht in der Lage sein, sich auf uns zu stürzen, wenn sie uns aus dem Hintereinang laufen sehen. Ali, sobald alle draussen sind, spielst du den letzten Takt und läufst und so schnell nach wie du kannst. Wir haben nur wenig Zeit. Jess wird dir Deckung mit Pfeil und Bogen geben können, doch auch nicht lange. Für den Fall, dass die Eisvögel sich schneller von den Orgelklängen erholen als ich vermute."

Der Plan funktionierte bis zur Perfektion. Als die majestätische Melodie der Orgel ertönte, fielen die Eisvögel – einer nach dem anderen – in einen betäubenden Sekundenschlaf. Ali verließ die Kathedrale als letzte. Die FireGirls und Oliver konnten sicher und ohne weitere Zwischenfälle aus der Stadt fliehen. Sobald sie endgültig außer Reichweite der Eisvögel waren, beendete Oli das Abenteuer vorerst:
„Es ist Zeit, nach Hause zu gehen, jetzt. Wir müssen unsere Batterien wieder aufladen. Dann werden wir Lenas Hinweise nachgehen. Lena hat ihr Leben riskiert um uns diese Botschaft zu hinterlassen. Wir müssen sie finden. Wir werden sie finden."

 

 

 

ENGLISCHER ORIGINALTEXT


 

A Fireballs Story

by Cyrielle R. & Ali F. –

inspired by true events that happened during the week, the trainings, the games and in the life of our FireGirls plays this fabulous story in an alternative universe.

The story happens in Bad Aibling, on the slopes of the Wendelstein. Every player as well as the coaches are living there. Blessed with specific powers, all characters have in common to launch fireballs to fight against the enemies.. Every home game they are facing a new enemy… and there is also a special quest all along the year….

Chapter 1 will be released next week.

Here you can already find the special powers of our FireGirls!

Characters :

  • Lena : The princess of the kingdom. She has the power to make people reveal their deepest memories. Nonetheless, her power is totally inefficient if she is not surrounded by some Firegirls.

  • Christina aka Schnorri : Goddess of the forest. She can turn water into ice.

  • Ali, Elisa and Cycy : Three sisters who live together in a tree house.

    • Ali’s power : She can bring trees, plants, flowers, etc. back to life.

    • Elisa’s power : She has a special spell called “angel face”. If she holds your stare more than three seconds, she takes control of your brain and can make you do whatever she wants.

    • Cycy’s power : The cook of the kingdom. She can turn roots into a fancy dinner.

  • Martina : Ali, Elisa and Cycy’s grandma. Cow therapist and exceptional healer.

  • Angela : She is a hologram. She can see beyond the mountains and helps the Firegirls in their quests.

  • Lindsey aka Sherbs : She develops extraordinary strength through anger.

  • Jess : Archer. She has the most accurate bow shot of the whole kingdom. She can shoot an arrow in Bad Aibling’s bell tower from the top of the Wendelstein.

  • Stefie : Her laugh instantly creates an outstanding firework.

  • Oli : The only man of the kingdom. A skillful psychologist. He also hunts a very special kind of acorn.

  • Juljana : A mysterious spy from the faraway Serbian Kingdom.

 


Chapter 1


Once upon a time, in the beautiful lands of Bavaria, a small kingdom was secretly hidden in the mysterious forest of the Wendelsteinmountain. The princess of the kingdom was named Lena. They lived a peaceful life among the birdsongs and the lapping of the Mangfall. Peaceful…or something like that…

– No way!!!

Sherbs’voice resonated in the whole village.The birds went quiet and the squirrels froze.

– 4-3 for me! boasted Lena. If I score the next one, I win!

Lena took a deep breath, grabbed a pebble on the ground and threw it towards a small hole in the grass, three meters away. The pebble hit two times the edges of the hole, beforefinally deciding to land inside the hole.

– I beat you!exulted Lena.

Sherbs’ face became all red and she furiously kickedan oak trunk next to her. The tree wobbled, but resisted. She grasped one root in each hand and pulled the oak out of the ground. The three meters high tree loudly fell on the floor, tearing off several other trees’ branches on its way. Lena rolled her eyes, accustomed to that kind of outburst.

– Good job girl, now we have to call Ali to fix the mess you made…

She squinted, her gaze suddenly drawn to a small piece of red curtain, hanging between the torn branches.

– Oh my god… Is that…

– Our tree house! cried Elisa out, attracted by the noise.

She knelt to the ground, trying to gather the pieces of wood in her hands.

– Sherbs! What did you do to our house?

– I am so sorry, stammered Lindsey. I did not realize it was your tree… I will help you build a new one, I promise…

Lena gently caught Elisa’s hand.

– You and your sisters can sleep in the castle, meanwhile.

– Thank you. But I’m thinking we should go to our granny’s, Martina. She feels a little lonely surrounded only by all her cows…

Lena didn’t insist. Martina was a precious cow therapist and an exceptional healer. She lived in a secluded cottage, lost in the middle of the corn fields.

– I am going to find Ali and Cycy, announced Lindsey. I have to tell them what happened… And then I’ll start working on your new house, it will be even bigger and fancier than this one, believe me!

Thirty minutes later, she was back with Elisa’s sisters.

– It seems like you had a big lossSherbs, teased Ali. Well, that’s ok, I will bring this oak back to life…

She closed her eyes and graciously handed her arms towards the tree. A thin silvered trickle came out of her fingertips and floated in the air, catching everybody’s stare. It softly swathed the broken tree, making it shine like a diamond. The damaged branches started to heal and then, magically, the tree slowly stood up and returned to his initial position. The silvered trickle withdrew, leaving behind him a sumptuous flowerbed. When Ali opened her eyes, the forest was more beautiful than ever.

– That was amazing, whispered Cycy, dazzled.

– I can’t do much about the house, though… Wooden boards can’t heal like that…

She couldn’t go further, abruptly interrupted by Oliver, the profiler of the kingdom.

– Ladies, we have a problem. The Chem Cats are on their way to the village…

A spark of panic flashed in their eyes. But panic didn’t last. They shared a knowing look and, one second later, their faces were sharped with strong determination.

– I will warn Schnorri, Stefie and Jess, declared Lena. Cycy, we need Angela and Marti as well, can you please let them know? We shall meet here in ten minutes when everybody is ready to go.

When all the Firegirls were reunited, Oli gave an overview of the situation :

– Half of the Chem Cats are heading towards the eastern wing of the kingdom. We have a deep moat and quicksand on this side so I’m not concerned about it. Same for the south, the moutains are our best ally. The rest of the Chem Cast are scattered along the northern and western wing. You know our weakest point is the western wing, because the ramparts are small and dilapidated.

He drew a quick map on the ground.

– Jess, we need you in the gun-turret up there. They have a very good archer as well, I bet she’s gonna be on this side. Take Stefie with you, you may need a leading light. Sherbs, you take care of the northern line with the rest of the Firegirls, including Martiin case something turnsout wrong. Schnorri, you’re our last shield on the river, as usual.Cycy, do you have Angela with you?

– Yes, she is in my pocket.

– Great. Stay with me, then, we’ll check on the whole intervention from here.

All the Firegirls agreed. Preparation time was over, it was time for action. They stood in a perfect circle and raised one fist in the center. When all their skins came in contact, an electric current spread through their bodies, lighting up their brains, veins, muscles and heart. An iridescent halo of light emanated from the connected group, giving to the scene a surreal ambiance. The halo became brighter and brighter, producing enough energy to create a gigantic fireball. The Firegirls simultaneously released their fist and the fireball got propelled in the sky, becoming soon a shooting star in the Milky Way.

– Here we go, ladies, it’s time to defend our kingdom!

They exchanged a last confident look and left to the spot they’ve been assigned.

– Can you please turn Angela on? askedOli, once everybody was gone.

Cycy took an antique pocket watch out from her pocket and opened it carefully. As soon as she touched the hands, a hologram popped up in the air.

– Hi Ange, how are you?

The holographic women replied by a thumb up.

– The Chem Cats are attacking us, said Oli right away.

– I know. I was waiting for you guys to hook me up. I can’t wait to send these sneaky hunters back to their litters!

– I don’t doubt it for a second. So, how does it look like so far?

– Well, two of the Chem Cats already got trapped in our quicksand, and the rest of this group is frightened by the moat. I presume they’ll eventually give up and join the group up north, which is moving pretty fast right now. By my count, Sherbs’ troop should meet them in approximately ten minutes.

Oli and Cycy nodded in silence. The troop probably had a plan, but none of them knew what it was. They fully relied on Angela’s ability to feel the magnetic waves produced by people to guess what was going on. To pass the time, Oli reached the acorn jealously kept in his inside pocket and made it swirl in the air. It was a special kind of acorn he was resolutely searching for. The “acorn hunting” season opened more than three weeks ago, but he had only found one in Rottenburg so far.

Nine minutes later, Angela livened up :

– There we go ! I see our five Firegirls facing three Chem Cats… Until the rest of their team can join them, we have the numerical advantage. Let’s see what they’ll do about it… Oh, I can feel Sherbs is getting angry! Her wavelength is five time faster than usual. That’s good for us, none of the ChemCats should be able to fight against that…

Indeed, two of them disappeared completely from Angela’s mental screen.

– The last one resists, though…

Suddenly, Cycy fell to the ground in a terrifying scream.

– What’s going on? freaked outOli.

He tried toshake her but she didn’t move. He gave a timid look at her face : her eyes were rolling in her orbits while her skin was turning light grey.

– Something must have happened to one of her sisters! You know she can feel their pain from kilometers away if they get injured somehow! Angela, what do you see?

– Hold on… I’ve lost contact with one of the Firegirls… I can’t tell who it is, but… Wait, she’s back! I can feel her waves but they are so slow and fragmented…

 A spasm shook Cycy’s body but her eyes remained closed.

– Come on Marti!Oli murmured quietly to himself. You’re the best healer of this entire country…

As if Martina had heard him, life started to stream through Cycy’s veins again. She slightly moved her head towards Angela :

– What…what happened? she stuttered.

– It seems like Elisa or Ali got hurt by one of the Chem Cats… But she’s fine, now, I can feel her wave speeding up. Marti did a great job, for sure.

– What about the others? Cycy worried.

– Everybody is fine. There are three more Chem Cats around, though. Jess and Stefie got rid of some with the bow and arrow, but three made it inside the ramparts. They’re walking along the Mangfall right now. We have to warn Schnorri as soon as possible.

– But Cycy is too weak to walk there, objected Oli.

– I am not! There’s no time to lose, let’s go!

The singular group slipped through the forest to a tiny clearing where Schnorri was posted.

– Three Chem Cats made it inside the kingdom and are running towards the village! explained Cycy. But they made a big mistake : they are right next to the river…

Cycy and Schnorri exchanged a conniving smile.

– So, waterfall? saidSchnorri with a malicious voice.

– Waterfall, approved Cycy.

Followed by Oli, they got nearer to the river.

– Angela, can you tell me when they are four hundred meters away?

– Alright… If they keep the same pace, they will be there in less than two minutes…

Schnorri closed her eyes and gathered all her focus. 90 seconds. 60. 30. 20. 10. 5. 2.

– Go!

The Mangfall suddenly burst its banks and rose to the sky, creating a twenty meters high and five meters wide wall of water. Cycy and Oli covered their ears, overwhelmed by the deafening sound of the choppy water. A magic spell came out of Schnorri’s lips and the water was sharply freed, producing an extraordinary waterfall.

– No question they won’t escape from that, affirmed Jess, coming out of nowhere.

Cycy turned around and found herself facingStefie, Jess and the rest of the Firegirls.

– You’re safe and sound! she shouted out, relieved. Oh, Eli, what happened to you?

– I got beaten by one of the Chem Cats… But Marti was able to stop the poison before it ran to my blood. I feel better, don’t worry…

– I’m happy to hear everybody is safe, claimed Angela. And Ican officially announce to you that the Chem Cats are gone!

They hugged each other to celebrate the moment. It had been a tough fight and they deserved some congratulations.

– Wait… Where is Lena?

Everybody looked around, searching for the princess.

– I don’t know… She was there next to me when we entered the clearing.

They rushed back to the clearing, yelling her name. Nothing but their echo replied.

– Guys, look at that!

TheFiregirls gathered around a two meter deep cattle grid, at the border of the clearing.

– That’s a cattle grid, it prevents them for walking to the river, explained Stefie.

– I know, but look inside!

They observed more closely.

– Is that…a trap?

– I’ve never seen one like that…

– I have, articulated Martina with a glum voice.

Everyone in the assembly stared at her, both impatient and scared to hear her revelations.

– They used to teach soldiers how to build that kind of trap in former Yugoslavia…

A shiver ran through their spines.

– Does that mean…

Ali stopped, too afraid to say out loud what everybody was thinking.

– Yes, it means that Julijana abducted her, said Schnorri brusquely.

The simple mention of the dreadedSerbian spy made them quiver.

– Angela, can you localize her?

– No… They must be far gone…

Oli took a deep breath and raised his chin up.

– Life wouldn’t be worth living if it was a long and winding road! An unexpected quest is waiting for us, girls. Let’s gather our strengths and courage to save Lena!

 


Chapter 2


 When the pink glow of dawn started to tint the horizon, the Firegirls gave a last look over their shoulders and left their village for an incredible journey. More than four hundred kilometers were waiting for them. Their destination: Freiburg im Breisgau, a mystical town in the Baden-Württemberg kingdom. None of them had ever been there, but they had all heard spooky rumors about the unfathomable creatures living in the Black Forest (=Scharzwald).
Lena had disappeared for three weeks now. The Firegirls turned the whole kingdom inside out but they couldn't find a sign of the princess. Two days ago, Oli came out with some breaking news: Lena had been spotted in the very west of the Deutschland, in a town called Freibourg. The Firegirls had no clue how he got this information, but they all agreed on what to do: go there and unravel the mystery!
– Come on, Jess, we have to speed up! At this pace, we'll never make it before next week!
Jess grumbled and gently pressed her horse's flank.
– You know I'm not a morning person... This is the time I usually go to bed, not the time I ride a horse!
The four days journey carried on peacefully, although the tension was gradually rising as they got closer to their target.
– So, what's the plan? asked Cycy, as the Black Forest emerged from the mist.
– The town is behind the forest, replied Oli, so we have to cross it. There is no other way. Once we get there, we will investigate to find a trace of Lena's passing. If we are lucky, she might even still be there...
– Better not count on it, said Schnorri, she's probably long gone...
– I'm sure she's not! retorted Sherbs. And if it's the case, I know she probably left a sign somewhere to help us track her down!
– We have to cut across the woods first anyway, reminded Stefie. Angela should be able to tell us if this forest is really haunted...
When hearing her name, Angela started to vibrate in Ali's backpack.
– Calm down, Ang, I'll set you free in one second...
She opened the pocket watch and the hologram burst forth:
– Wow, man, it feels good to be released! Ten hours shook in a backpack is a curse! But that's cool, now we can get ready for our next adventure.
– Do you feel some unusual waves coming out of the Black Forest? questioned Oli. What kind of danger is ahead of us?
– Relax, there's nothing invincible in there. Just a few kingfishers (=Eisvogel) that guard the entrance of Freiburg. But we can definitely neutralize them.
The journey through the woods turned out to be way more quiet than what they had expected. They only encountered some harmless lynx and three blue neck ostriches. No sign of the kingfishers, it seemed like they had cleared out the way.
– That was easy... Too easy... There is something amiss here...
Cycy nodded to Eli's assessment. The kingfishers were hiding somewhere, for sure. But their main goal was to find Lena, so they didn't have time to loose overthinking.
– Let's split in two groups, abruptly ordered Oli. Marti, Lindsey, Cycy and Ali, you take care of the eastern part of the city. Jess, Stefie, Schnorri and Elisa, you wander the west, from the Freiburger Münster to the top of the Schlossberg. I count on you to open your eyes and ask the people there about Lena, but try to be discreet. If Julijana finds out we are after her, she will sail away.
– What about you and Ange? enquired Jess.
– I have something to do and I need her. I will meet you later.
Stefie frowned. Oli's behavior had been very strange since Lena was kidnapped. He would disappear for a few hours and no one would know where he went. Was he hiding something from the Firegirls? Did he know more about Lena's abduction than he pretended? Stefie was baffled, but she refused to believe even for one second he could be a traitor.
– Let's go, said Sherbs who was losing patience, Lena needs us!
Her group left, shortly followed by Jess' team. Once they were all out of sight, he locked the pocket watch in his jacket and walked briskly towards a sketchy neighborhood at the border of the city. After an half an hour walk in the freezing cold, he passed by two half-demolished buildings and entered the third one. He walked straight to a small wooden door hidden behind a heap of heteroclite rubble, sneaked in and shut the door quickly. When he turned, Julijana was facing him, a mysterious smile on her face.
– Oli... Good to see you again.
– Same for me, Juzze. What's the news?
– Lena is not in town anymore.
Oli clenched his fists in anger.
– Where is she?
– I don't know... I've heard contradictory information: one of my contacts told me she had been taken to Ukraine, but another one talked about Luxembourg...
– So we came all the way here for nothing!
– Perhaps not. The Firegirls may be able to dig out some clues I missed...
– Speaking of the girls... They are still deeply convinced that you are the one who kidnapped Lena...
– It doesn't matter. They must not know I'm on their side. My life depends on it. If someone speaks, my cover will be blown and the Serbian agency won't take long to arrest me and...
She shook her head. She didn't want to think about that option. Double spies were terribly condemned...
– Don't worry, Oli reassured her, they won't know. Do you know more about the committee behind the kidnapping?
– I'm starting to think the order came from the highest spheres... The Battle of the Kings is coming up next summer and the Serbian Kingdom would be a direct concurrent of our Bavarian Kingdom...
Every two year, a tournament called the Battle of the Kings was held in one of the capitals of Europe, where the different kingdoms had to confront each other. Each kingdom was represented by some of their bravest citizens. The royal families were directing the tournament, but Lena was the first princess who would actually fight amongst the citizens.
– It would make sense, pondered Oli. With Lena gone, the Bavarian team would be deeply weakened...
– And no one would see a princess fighting hand in hand with the citizens... The stability of all the kingdoms would not be threatened! What better opportunity for them to defend their title and have a stranglehold on the Battle?
– You are right. We have to find her before the Battle Opening! I should go, now, the Firegirls may start to be suspicious...
– Alright, I'll get in touch with you if I find out something new.
– Please do. And...be safe.
She nodded. He left the room as fast as he came in and a few minutes later, he was back in the city. He switched Angela on, who was getting angry for being shut down for so long:
– What the h*** is going on? Where are the girls? You guys need me to find Lena!
– I know, Ang. Sorry for keeping you off for so long, but it was necessary. Can you tell me where the girls are right now?
– Of course, I can! And I could have done much more if I was not powered off in a jacket for half an hour!
She glowered at him and two small braids on the top of her head raised in the air, making her look like a devil.
– It seems like Sherbs' and Jess' crew are reunited next to the cathedral...
– Really? That's not what I asked! Something must have happened!
They rushed to MünsterPlatz, praying for everyone to be safe. When they arrived in front of the magnificent gothic edifice, the place was empty.
– Hold on, murmured Angela. They are in the cathedral now!
Oli ran inside. The beauty of the vivid stained-glass windows struck him and he stood still for a few seconds, his eyes lost in the immensity of the architecture. But a muffle sound coming from over his head brought him back to reality.
– Is there someone up there? he yelled, gazing at the ceiling.
– We are in the belfry!
He recognized Jess' deep voice right away. He climbed the 116 meters tower in a flash. The Firegirls were gathered around a wall, staring at something.
– Lena was here! exclaimed Stefie. This painting on the stone is from her!
– She was detained here, for sure! agreed Sherbs. She left us a message in this painting; we have to understand what it means...
– I feel something! Angela roared suddenly. Lena used her power here, I can feel traces of it!
The Firegirls gazed at each other in astonishment.
– How is that possible? mumbled Cycy. I thought she could only use her power if one of us is around! Ang, are you 100% sure about it?
– Positive! She used her power here, to get into someone's memories!
– That's impossible... We were together all the time, how could that happen?
– I guess it's another mystery we'll have to clear up, stated Schnorri. Stefie, you know Lena like a sister, what is she trying to tell us in this painting?
Stefie gave a closer look to the wall. A crown was clumsily drawn in chalk, as if Lena didn't have enough time to finish it. Next to the crown, a tetragrammatic cross was sharply carved in the stone.
– Wait a second... It looks like the Serbian cross! said Marti with an excited voice.
– You're right, approved Oli, it does!
– She wants to tell us she is kept by Julijana!
– But what about the crown? pointed out Oli. She is a spy, not a queen...
– I've seen this crown before, said Schnorri, but I can't remember where... Oh, now, I know! It's the crown of the Battle of the Kings' winner!
This new discovery thrilled the whole group.
– The Battle of the King... Of course! The other kingdoms don't want her to participate!
– Especially the Serbian, they'd be scared to lose their title!
– Can I say something? interrupted Angela. You're missing another painting on the ground...
She pointed at the other corner of the room, where a twenty centimeters square brick was covered with dry mud.
– It seems like she made letters with the mud, said Martina. But it doesn't mean a thing, it's like hieroglyph!
– Actually, it's not! replied Stefie with eagerness. We made up this code when we were young so we could write each other without our parents understanding! So, here, she wrote: Odessa!
– Odessa? The city in Ukraine?
– I guess so...
An ear-splitting sound made them jumped suddenly. They turned around and looked through the window. A horde of kingfishers was attacking the stain-glass, hitting the precious material with their long bill. Their azure-blue back was glimmering like a rug of crystals and their eyes were injected with fire, giving them a supernatural aspect.
– We have to move! screamed Jess.
The Firegirls emerged from their torpor and ran down the stairs to the main porch of the cathedral. As soon as they approached the huge ornamented doors, they heard the characteristic sound of the kingfishers' beak against the wood.
– They besiege the cathedral! warned Ang. We need to create a diversion so we can escape from one of the back doors!
She scanned the nave and her eyes stopped on an imposing triangular arrangement of silver pipes and wooden spires.
– Ali, do you think you can play it?
– Yes, I think so...
They exchanged a conniving look.
– Listen to me carefully, commanded Angela. When Ali starts playing, you all rush to the northern back door and you sneak out. The kingfishers are going to be overwhelmed by the sound and they won't be able to swoop down on you. Ali, as soon as you release the pedal, you run as fast as you can to the exit. Jess will cover you with her bow and arrows, in case the kingfishers have regained their senses.
The plan worked to perfection. When the majestic tune of the organ resonated in the choir, the kingfishers fell one by one, dazed by the high-pitched notes of the noble instrument. Ali joined the rest of the Firegirls outside without a hitch and they fled away from the city. Once they were definitively shielded from the kingfishers, Oliver brought the Freiburg adventure to a close:
– It's time to go back home, now. Everybody needs to recharge their batteries. Then we'll dig into this Ukraine's lead. If Lena risked her life to give us this clue, we must follow it!

Zum Seitenanfang Google+