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18 Teams der TBA Fireballs erfordern den selbstlosen Einsatz vieler ehrenamtlicher Helfer.

Körbe werfen, punkten, kämpfen, rennen – an jedem Wochenende können sich die Fans der TBA Fireballs davon überzeugen, welch hochklassiger Basketballsport in der Kurstadt gespielt wird. Ob Damen oder Herren: Die beiden „Senioren"-Teams des Vereins begeistern das Publikum mit packenden Spielen und viel Leidenschaft. Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs.

Denn Basketball ist in Bad Aibling und der Region längst so etwas wie ein Volkssport geworden. Insgesamt 18 Teams laufen für die Fireballs auf. Das erfordert einen riesigen Einsatz unzähliger Helfer.

Tatsächlich sind es von Januar bis April rund 140 Spiele, welche absolviert werden müssen. Doch von alleine fliegt der Ball nicht übers Feld und in den Korb. Ohne die Menschen, die im Verein engagiert und ehrenamtlich jedes Wochenende dazu beitragen, dass von den Minis in der U10 bis zu den Bundesligaspielerinnen der FireGirls alle Akteure ihren Sport ausüben können, geht gar nichts. An manchen Wochenenden stehen bis zu 15 Spiele auf dem Plan. Die müssen von den Ehrenamtlichen alle abgearbeitet werden.

Für Stefan Bradaric, den sportlichen Geschäftsführer der Fireballs, eine bemerkenswerte Arbeit: „Bei so vielen Teams und so vielen Spielen funktioniert das nur, wenn alle zusammenhelfen. Hier zeigt sich, dass bei uns der Slogan ,One Family' nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, sondern von den Kleinen bis zu den Profis gelebt wird." Viele Freunde des Vereins und natürlich jede Menge Eltern sind deshalb regelmäßig eingespannt. Zu tun gibt es jede Menge: Coaching, Kampfgericht, Hilfe in der Halle, Schiedsrichter, Fahrdienste. Die Arbeit geht praktisch nie aus. Stefan Bradaric: „Bei praktisch jedem Spiel gibt es bei uns Verpflegung für die Zuschauer. Das machen nicht viele Vereine."

Oftmals sind die Helfer da an der Belastungsgrenze. Aber weniger Teams sind bei den Fireballs derzeit nicht denkbar. Im Gegenteil. „Basketball boomt bei uns noch immer", sagt Bradaric. „Wir hatten noch nie so viele Mitglieder wie heute." Dahinter steckt Methode. Denn die TBA Fireballs machen eine konsequente Jugendarbeit. Bradaric: „Wir wollen schon in den unteren Schulklassen einerseits einfach den Spaß an Bewegung vermitteln, aber auch interessierten und talentierten Kids die Möglichkeit geben, altersgerechtes Training zu absolvieren."

Bei diesem Trend werden in den kommenden Jahren 140 Spiele in drei Monaten nicht mehr ausreichen. Es gibt also auch in Zukunft viel zu tun bei den Fireballs.

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