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Tobias Guggenhuber von den Aiblinger Fireballs beendet seine Basketball-Karriere am kommenden Samstag.

Der nächste geht von Bord. Nachdem David Bergfeld im Januar seine aktive Basketballlaufbahn beendete, hängt nun das nächste Aiblinger Urgestein seine Basketballschuhe an den Nagel. Eine Ellenbogenverletzung zwingt Tobi Guggenhuber zu einer Operation und somit zum vorzeitigen Ende der Saison.
Nach über zehn Jahren in der ersten Herrenmannschaft und knapp zwanzig Jahren Vereinszugehörigkeit geht der dienstälteste Akteur der Fireballs vorzeitig in Rente. Am kommenden Samstag wird Tobi Guggenhuber sein letztes Spiel im Trikot der Fireballs bestreiten, ehe er sich dann aus dem aktiven Basketball zurückziehen wird.

ZZZTobi quadrat-300x281„Bereits im Laufe der Hinrunde ist bei mir die Erkenntnis gereift, dass dies meine letzte Saison wird. Der zeitliche Aufwand wurde in den letzten Jahren immer größer. Dies mit meinen geschäftlichen und privaten Verpflichtungen unter einen Hut zu bekommen, wurde in den vergangenen Monaten dann zunehmend kompliziert. Außerdem habe ich mich dazu entschlossen, mich zukünftig voll auf den Tennissport zu konzentrieren, immerhin ist das seit Kindesbeinen meine große Leidenschaft. Basketball war eigentlich immer nur Ausgleichssport in den Wintermonaten, dass das alles dann so groß wurde und wir bis in die Regionalliga gekommen sind, konnte ja keiner ahnen. Nach dem Abschied von Dave im Januar war dann auch für mich klar, dass es nun an der Zeit ist, aufzuhören. Außerdem soll man ja bekanntlich Schluss machen wenn's am schönsten ist."

Eine hartnäckige Ellenbogenverletzung ist der Grund für das frühzeitige Ende, die angesichts der beginnenden Tennissaison eine sofortige Operation nötig macht. Der darauffolgende Heilungsprozess ist mit rund sechs Wochen anberaumt, was einen weiteren Einsatz in dieser Spielzeit quasi ausschließt. So kommt es also am kommenden Samstag zum letzten Spiel für den gebürtigen Aiblinger. Betrachtet man die Laufbahn des 32-Jährigen im Trikot des TBA, ist diese, vor allem in den letzten Jahren, von Erfolg geprägt. Angefangen in der Bezirksliga, war Guggenhuber Teil von insgesamt vier Meisterschaftsteams. Hinzu kommen der Titel im Bayernpokal und etliche Vizemeisterschaften in der Bayernliga. Er war von Anfang an ein wichtiges Puzzlestück des „Rebuilt" im Jahr 2013 und musste kein einziges Mal mit seinem Team absteigen.

Dazu sagt er selbst:
„Eigentlich war meine Zeit bei den Fireballs ein einziger Siegeszug. Ich glaube, dass die schlechteste Platzierung, die wir als Team je hinnehmen mussten, ein fünfter Platz war. Das war noch zu Zeiten, als wir unsere Spiele im Gymnasium abgehalten haben. Seitdem ist viel passiert und ich bin richtig stolz, Teil dieser positiven Entwicklung im Aiblinger Basketball gewesen zu sein."

Nicht nur als Spieler war Guggenhuber im Verein aktiv. Im Rahmen seines Sportmanagement Studiums absolvierte er ein mehrmonatiges Praktikum bei den Fireballs und war verantwortlich für die Organisation des u16w-Länderspiels zwischen Deutschland und England. Zudem agierte er als Trainer und war über mehrere Jahre Pressewart im Herrenbereich.

Die Fireballs verabschieden also ein weiteres Urgestein. Guggenhuber selbst hat zum Abschied folgendes zu sagen:
„Ich will kein großes Tamtam um meinen Abschied machen. Das ist nicht meine Art. Ich bedanke mich auf alle Fälle bei allen Weggefährten, Trainern, Verantwortlichen und Mitspielern. Die letzten zehn Jahre waren eine tolle Reise. Ich werde das alles sehr vermissen, vor allem die Fans und die tolle Stimmung im FireDome. Danke für eine unglaublich coole Zeit, die ich nie vergessen werde. Ich wünsche dem Team und dem Verein alles erdenklich Gute und viel Erfolg. In Zukunft werde ich dann Stammgast auf der Tribüne sein. Ich wünsche mir am Samstag einfach noch einen letzten Sieg, damit ich standesgemäß in „Rente" gehen kann."

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