Bad Aibling Fireballs Damen Saisonstart 2017 b
Vor dem Start in die Bundesligasaison: Aiblings Basketballerinnen arbeiten noch am Feinschliff

Am vergangenen Wochenende bestritten die FireGirls ihr zweites Freundschaftsturnier in der Vorbereitungsphase auf die kommende Basketball-Bundesligasaison. In Nördlingen ging es beim „Angels Cup" gegen die direkten Erstliga-Konkurrenten aus Nördlingen und Halle, sowie gegen das Zweitliga-Team aus Freiburg. Am Ende gab es zwei Niederlagen, den vierten Platz und viele Erkenntnisse für das neue Trainerteam der Aiblingerinnen.
Headcoach Milos Kandzic macht sich dabei über die Herausforderung in der Liga keine Illusionen: „Es wird eine sehr harte Saison werden, in der wir alles dafür tun, um die Klasse zu halten." Die Hoffnung darauf, dass die FireGirls erneut wie in der vergangenen Spielzeit in die Playoffs kommen, sind seit der Kreuzband-Verletzung von Spielführerin Lena Bradaric und ihrem Ausfall für die gesamte Saison bei den Fans geschwunden. Überleben heißt derzeit das Motto.

Für Milos Kandzic und Co-Trainer Roland Sovarzo heißt das, mit den verbleibenden Spielerinnen dennoch ein schlagkräftiges Team aufs Parkett schicken zu können. Doch die Kaderplanung macht den beiden derzeit Probleme, da sich wichtige Spielerinnen wie Destinee Young und Chelsea Waters ebenfalls leicht verletzt haben und nur bedingt mittrainieren können.
Das Training ist jetzt vor dem Saisonauftakt am 24. September in Wasserburg so intensiv wie nie, denn es gibt jede Menge Aufgaben für die FireGirls. „Wir üben derzeit sehr viel Defense und viel Taktisches", erklärt Kandzic. „Das erfordert viel Arbeit, denn manche Spielzüge sind noch nicht automatisiert, einige Spielerinnen haben da manche Dinge noch nicht ganz begriffen."

Gegen das Team aus Wasserburg, gegen das die Aiblingerinnen schon am Mittwoch, den 27. September, im Pokal wieder ran müssen, erwartet Kandzic keine Wunderdinge. Sein Ziel: „Wir wollen hier besser abschneiden als beim Bavaria-Cup in Kolbermoor." Bei diesem Turnier am 10. September gab's in viermal acht Minuten eine 37:60-Niederlage. Doch die FireGirls sehen sich hier auch nicht in der Opferrolle. „Wir möchten von diesen starken Gegnern lernen und legen den Fokus auf gleichstarke Mannschaften", erzählt der Trainer. Und da soll dann im ersten Heimspiel am 30. September gegen den Herner TC dann ein Kampf auf Augenhöhe stattfinden.
Beide Trainer wollen ihrem Team allerdings noch Zeit lassen, denn angesichts der angespannten Personalsituation und vieler neuer Spielerinnen müssen sich die FireGirls 17/18 erst noch finden. Kandzic: „Ich denke, dass wir in etwa zwei Monaten dann unsere richtige Leistung abrufen können." Bis dahin wird er auch sehen, welche Spielerin in der Lage ist, Lena Bradaric einigermaßen zu ersetzen. „Ihr Wegfall", so gesteht er, „war ein großer Schock. Auf einen Schlag war quasi meine rechte Hand auf dem Spielfeld weg."

Aber den Kopf in den Sand stecken und aufgeben, das ist nicht die Mentalität der Trainer und des Teams. Wenn alle Spielerinnen im Kader fit und gesund sind, was für Kandzic das Allerwichtigste im Moment ist, dann kann eine trotzige „Jetzt erst recht"-Haltung ungeahnte Kräfte freisetzen und wie in der Vergangenheit jedes Spiel der Basketballerinnen zu einem echten Spektakel machen.


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